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Leitbild und Schulentwicklungsplan

 

>> In Verantwortung lernen und leben <<


Präambel

Unsere Gesellschaft erwartet von der Institution Schule immer mehr und immer vielfältigere Leistungen, um den sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Erfordernissen unserer Zeit angesichts fundamentaler Veränderungen genügen zu können. Das führt zwangsläufig dazu, dass Schulen Visionen entwickeln müssen, wie sie diesen Anspruch in Zukunft am besten realisieren können. Die Schmelzerwaldschule drückt ihre Vision einer guten Schule in ihrem Leitbild aus.
Unser Leitbild stellt demnach unsere gemeinsame Grundhaltung und die Entwicklungsziele unsere Schule auf unterschiedlichen Ebenen dar. Daher erhebt das Leitbild den Anspruch, ein anpassungsfähiger und für alle am Schulleben Beteiligten verbindlicher Orientierungsrahmen zu sein. Unser Leitsatz lautet:

In Verantwortung lernen und leben

Dem Leitbild der SWS liegt das auf christlichen Werten basierende humanistische Menschenbild zugrunde, das jedem Menschen die Anerkennung seiner Würde garantiert. Jeder Mensch ist in seiner Einzigartigkeit respektiert und willkommen. Im täglichen Miteinander sind uns folgende Aspekte besonders wichtig:

  • Wir bemühen uns alle um eine konfliktarme Zusammenarbeit im Geiste gegenseitiger Toleranz und sorgen auf diese Weise für ein gutes Schulklima.
  • Wir wollen eine Schule, die die Eigeninitiative aller an ihr Beteiligten fordert und fördert.
  • Wir wollen eine Schule, in der Schüler, Eltern und Lehrer sich mit Vertrauen begegnen.
  • Wir wollen eine Schule der größtmöglichen, internen Offenheit und Transparenz im Bezug auf Informationsaustausch und Entscheidungsfindung.
  • Wir wollen eine Schule, in der Lehrerinnen und Lehrer ihren graduellen Vorsprung in den Dienst der geistigen und fachlichen Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler stellen.
  • Wir legen Wert auf Öffnung und Vernetzung nach außen, ohne den Kernbereich des gelungenen Unterrichts zu vernachlässigen.
  • Wir vermitteln und leben eine positive Einstellung zum Leistungs-begriff.

Bildungsziele

Ziel eines Leitbildes ist nicht die Einschränkung der pädagogischen Freiheit der Lehrerschaft, sondern die effiziente Umsetzung des vorhandenen pädagogischen Know-hows im Hinblick auf die neuen Anforderungen und Probleme unserer Zeit.

Wir wollen eine Schule, die:

  • Lesekompetenz als Grundlage allen Lernens in allen Fächern fördert,
  • ein hohes Maß an fachspezifischem Kernwissen vermittelt,
  • den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt methodischer Möglichkeiten aufzeigt, um sich selbstständig Wissen aneignen zu können,
  • Schülerinnen und Schüler befähigt, die Medienvielfalt unserer Zeit sinnvoll zu nutzen,
  • die Bedeutung der Kultur für ein gelingendes Leben hervorhebt,
  • den Schülerinnen und Schülern den europäischen Gedanken nahe bringt,
  • den Schülerinnen und Schülern die Notwendigkeit von globalem Denken verdeutlicht und zur aktiven Übernahme von Verantwortung  im Rahmen von global orientierten  Hilfsprojekten ermuntert,
  • die Freude am Sport fördert,
  • Schülerinnen und Schüler zu einer hohen sozialen Kompetenz führt und gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien nicht nur vorstellt sondern auch praktiziert,
  • Schülerinnen und Schülern bestmögliche Startvoraussetzungen für die weiteren Bildungsabschnitte liefert,
  • ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertschätzt und bei der sich das Personal nachhaltig und kontinuierlich fortbildet.

Schulprogramm

Auf der Basis unseres Leitbildes und unserer Bildungsziele gibt das Schulprogramm Auskunft darüber, was sich die Schmelzerwaldschule mittelfristig vornimmt, um das Schulprofil und die Arbeit der Schule weiterzuentwickeln und zu verbessern. Steuergruppe und Schulleitung steuern und leiten den Prozess der Schulentwicklung nachhaltig und verantwortlich. Den Fachvorsitzenden der einzelnen Fächer kommt im Rahmen der Schulentwicklung ebenfalls eine herausgehobene Stellung zu. Bei Bedarf zieht die Steuergruppe einzelne oder alle Fachvorsitzenden beratend hinzu.

Innerhalb der Schuljahre 2008/2009 bis 2011/2012 soll das bestehende Konzept der „Lesenden Schule“ weiter mit Leben gefüllt werden. Dazu sollen die Leseförderstunden nach Möglichkeit über das 6. Schuljahr hinaus eingerichtet werden. Als Mitglieder der Steuergruppe sind
Jürgen Bost, Marianne Laßotta und Burkard Maurer für das Projekt verantwortlich. Die Lesesozialisation muss in allen Fächern positiv beeinflusst werden.

Unter der Voraussetzung, dass ein entsprechender Förderantrag bewilligt wird, schafft die Schule im laufenden Schuljahr 2008/2009 für jede Klasse altersgerechte Nachschlagewerke an. Außerdem werden für die Klassenstufe 5 und 6  Kinder- und Jugendbücher angeschafft, um den verbindlichen Lektürekanon zu differenzieren.

Die Schulleitung kümmert sich in Zusammenarbeit mit dem Schulträger und Dritten um die Einrichtung einer modernen Schülermediothek im Untergeschoss. Für Baumaßnahmen und Einrichtung gewährt der Kreis eine Anschubfinanzierung von insgesamt 27 000 €. Die Mediothek hat auf 160 qm einen Zielbestand von ca. 3000 bis 5000 Medien, wobei davon mindestens 80 % Bücher und andere Printmedien sein sollen. Die Mediothek soll zum Beginn des Schuljahres 2009/2010 in Betrieb gehen, wobei der Zielbestand nach ca. 5 Jahren erreicht werden soll.

Bis zum Schuljahr 2009/2010 erstellen die Arbeitslehrekollegen unter Federführung von Herrn Wurm und Herrn Dr. Rueff ein verbindliches, standardisiertes Curriculum für den PC- Unterricht an unserer Schule. Es soll geregelt und gewährleistet werden, welche Grundkenntnisse unsere Schülerinnen und Schüler in Word, Excel, Power Point usw. bis zum Ende ihrer Schulzeit können sollen. Die Materialien für diesen Unterricht sind zu vereinheitlichen.

Bis zum Beginn des Schuljahres 2009/2010 kümmern sich die Schulleitung und der Schulträger um die Neugestaltung des Schulhofes.

Zur weiteren Förderung des Sports veranstalten unsere Ski – Lehrer unter Leitung von Roman Schmidt eine erste Ski-Freizeit vom 20. März bis zum 28. März 2009 für die Klassenstufe 8. Ziel ist, dass möglichst viele Schüler dieses Angebot annehmen. In den nächsten Jahren soll noch einmal darüber diskutiert werden, ob die Ski-Freizeit für alle Jahrgänge geöffnet wird.

Zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls bauen die Vertrauenslehrer die Aktion der gemeinsamen T-Shirts mit dem neuen Logo der SWS weiter aus. Montags ist T-Shirt Tag!

Personalrat und Schulleitung entwickeln einen Gesprächsleitfaden für Jahresgespräche. Die Jahresgespräche sollen in den ersten 6 Unterrichtswochen eines Schuljahres mit allen Kolleginnen geführt werden und sind Teil einer kooperativen Mitarbeiterführung an der SWS.

Auf der Grundlage der Fragebögen der externen Evaluation entwickelt Herr Müller für das Schuljahr 2008/2009 Fragebögen, die zur internen Evaluation genutzt werden. Alle zwei Jahre wird die Schule über diese interne Evaluation Positives und Verbesserungswürdiges bei Schülern, Eltern und Lehrern abfragen. Unter Einbeziehung der Schüler werden die Ergebnisse aufbereitet, visualisiert und bewertet, um aus den Ergebnissen Rückschlüsse für die zukünftige Planung zu ziehen.